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Wie zuverlässige Wassersysteme Gesundheit, Bildung und Sicherheit fördern

von share
22.02.2024

Wasser ist ein grundlegendes Recht, das allen zusteht. Dennoch lebt heute jede vierte Person ohne sichere Trinkwasserversorgung. Das bedeutet, dass weltweit mehr als 2 Milliarden Menschen keinen zuverlässigen Zugang zu einer nachhaltigen Wasserinfrastruktur haben (laut Weltgesundheitsorganisation, WHO, im Jahr 2022). Die Weltgemeinschaft hat sich im Rahmen der Ziele für nachhaltige Entwicklung (SDGs) das Ziel gesetzt, bis 2030 allen Menschen weltweit Zugang zu sauberem und bezahlbarem Trinkwasser zu verschaffen. Die Erreichung dieses Ziels ist jedoch gefährdet und um den universellen Zugang zu sauberem Trinkwasser bis 2030 zu erreichen, müsste das Tempo des Fortschritts sechsmal höher sein.

So hilft das share Prinzip

Wir von share werden gegen diese Ungerechtigkeit aktiv und haben seit unserer Gründung zahlreiche Trinkwasserprojekte unterstützt. In diesen Projekten fördern wir zusammen mit unseren Partnerorganisationen die Instandhaltung, Reparatur und den Bau von Brunnen und Handpumpen. Das ist möglich, weil wir das share-Prinzip anwenden: Jedes Getränk von share spendet einen Tag Zugang zu sicherem Trinkwasser und seit 2023 unterstützt auch das Girokonto Future der ING in Kooperation mit share unsere sozialen Projekte, einschließlich unserer Trinkwasserprojekte. Dadurch können wir gemeinsam mit unseren sozialen Partnern noch größere Erfolge erzielen. Im Jahr 2023 konnten wir mit allen unseren Produkten beeindruckende 24 Millionen Tage Zugang zu sicherem Trinkwasser ermöglichen. Diese Fortschritte sind nur dank unserer engagierten Kund:innen möglich, die mit jedem Kauf und jedem Produkt einen wertvollen Beitrag leisten.

Ein Tag sauberes Trinkwasser entspricht mindestens 20 Litern. Das ist die tägliche Menge Wasser, die ein Mensch laut WHO mindestens haben sollte, um grundlegende Bedürfnisse wie Trinken, Kochen oder Körperpflege zu erfüllen.

So hilft das share Prinzip

Innovative Wasserversorgung dank FundiFix

Einer unserer sozialen Partner für Trinkwassersicherung ist FundiFix, ein Social Enterprise aus Kenia, das in Zusammenarbeit mit der Universität Oxford gegründet wurde. Das FundiFix-Modell ist eine innovative Antwort auf die Herausforderung der Wasserversorgung in ländlichen Gebieten Kenias. Ein Drittel der Bevölkerung Kenias lebt in absoluter Armut und zwei Drittel haben keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser. Das Projekt unterstützt Menschen in den Counties Kwale und Kitui, wo insgesamt 91 Handpumpen und 24 Pumpsysteme instand gehalten werden.

FundiFix konzentriert sich vor allem auf die Instandhaltung der bestehenden Wasserinfrastruktur für Gemeinden, Schulen, Kliniken und andere ländliche Einrichtungen. Dabei wird die Infrastruktur kontinuierlich überwacht, um Defekte schnell zu beheben.

Innovative Wasserversorgung dank FundiFix

Smartes Monitoring: Wasserpumpen mit Sender

Diese Fernüberwachung erfolgt über Sender, die an Pumpengriffen angebracht sind und die Bewegung der Pumpen überwachen. Die Daten werden über einen zentralen Server erfasst. Dies ist für die Erkennung von Reparaturen und die Überwachung von abgelegenen ländlichen Gebieten von entscheidender Bedeutung. FundiFix hat das Ziel, jeden Defekt innerhalb von drei Tagen zu reparieren. Die durchschnittliche Reparaturzeit liegt aktuell bei einem Tag. Ohne das FundiFix Team kann die Reparaturzeit oftmals länger als einen Monat dauern, wenn es überhaupt zur Reparatur kommt. Das kleine Büro von FundiFix bietet somit eine wichtige physische Präsenz vor Ort als Anlaufstelle für Anfragen und hat viele hochwertige Ersatzteile auf Lager. Wenn eine Handpumpe ausfällt, kann jede:r Benutzer:in bei der zugehörigen Hotline anrufen. Die FundiFix-Mechaniker:innen, ausgestattet mit Motorrad und Werkzeug, antworten so schnell wie möglich, um das Problem zu diagnostizieren und die Reparatur durchzuführen.

Smartes Monitoring: Wasserpumpen mit Sender

Vom Brunnen zur Zukunft: Wie sauberes Wasser Gemeinschaften stärkt

Sauberes Wasser kann für das tägliche Leben der Menschen in der Region den Unterschied machen. Der Zugang zu Trinkwasser trägt nicht nur dazu bei, das Krankheitsrisiko zu reduzieren, sondern fördert auch die Gesundheit und Entwicklung von Kindern. Weniger Fehlzeiten in der Schule sind nur der Anfang. Die Zuverlässigkeit des Wasserzugangs unterstützt zudem die Planung landwirtschaftlicher Aktivitäten, von Viehzucht bis hin zu Kleinunternehmen. Frauen und Kinder profitieren von kürzeren Wegen zu Wasserquellen, indem sich der Zeitaufwand für ihre traditionelle Aufgabe erheblich verringert. Das gibt Frauen die Freiheit, sich anderen Tätigkeiten zu widmen, während Kinder mehr Zeit für Bildung haben. Die kürzeren Wege reduzieren auch das Risiko von Gewalt auf der oft langen Distanzen bis zum nächsten Brunnen. Insgesamt steigern diese Faktoren die Lebensqualität und Sicherheit in unterstützen Gemeinden deutlich.

Vom Brunnen zur Zukunft: Wie sauberes Wasser Gemeinschaften stärkt

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